Die Geschichte des DKSB MSH e.V.


1991 Um eine Lobby für Kinder zu schaffen gründeten einige sozial engagierte Frauen, am 30.04.1991, den Kinderschutzbund Eisleben e. V..
1992 Nach langer Suche geeigneter Räumlichkeiten, wurden diese nun gefunden. Es ermöglichte unserem Verein eine kontinuierlichere Arbeit, die durch zwei ABM-Kräfte unterstützt und ausgeweitet werden konnte. Neben der Beratung bei familiären Problemsituationen, erweiterte sich das Angebot auf die Hilfe bei Hausaufgaben und einer Kleider- und Spielzeugtauschbörse.
Durch die großzügige Unterstützung der Lutherstadt Eisleben, konnte unser Verein das Kinderhaus in der Pestalozzistraße 31 eröffnen. Durch die tatkräftige Hilfe von den Mitarbeitern der Landesbühne Sachsen-Anhalt, wurden die Räume malerisch hergerichtet und für die Kinder und Jugendlichen ansprechend gestaltet. Bei der Inneneinrichtung wurden wir zum größten Teil, mit Geschenken von Privatpersonen unterstützt. Somit wurde genug Raum geschaffen, für eine umfangreiche Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen unseres Hauses. Geleitet von den Interessen der Kinder und Jugendlichen, basierend auf dem Prinzip der Freiwilligkeit, wurde eine breite Palette an sinnvollen Freizeitangeboten geschaffen.
1994 Desweiteren eröffneten Kinderhäuser in Hergisdorf, Helbra, Seeburg, Rothenschirmbach, Hettstedt und Benndorf.

Aus finanziellen Gründen mussten die Einrichtungen in Seeburg, Rothenschirmbach und Hergisdorf wieder geschlossen werden.

Am 07.03.1994 wurde die Tagesgruppe "Kupferwichtel" eröffnet, die als teilstationäre Erziehungshilfe (SGB VIII § 32) dient.

1995 Zur Freude aller, eröffnete in Hettstedt das Kinderhaus "Tiegel", das Kinderhaus "Domizil" in Wansleben und kurz darauf das Kinderhaus "Benni Bergmann" in Benndorf.

In diesem Jahr begrüßten wir Gerlinde Walther, als neue Vorstandvorsitzende in unserem Verein. Desweiteren bietet unser Verein ab diesem Jahr, Sozialpädagogische Familienhilfe an. (SGBVIII §31)

Zur Festveranstaltung in der Hansestadt Hamburg wurde uns, durch die Hanse-Merkur-Stiftung, der "Deutsche Kinderschutzpreis" verliehen.

1996 In Hettstedt wurde die Tagesgruppe "Rasselbande" eröffnet, die genau wie die Eisleber Tagesgruppe als teilstationäre Erziehungshilfe (SGB VIII §32) dient.

Weiterhin wurden zwei Selbsthilfegruppe gegründet, die zum einen mit Eltern von Hyperaktiven Kindern arbeitet und zum anderen einen Frauenstammtisch, der sich um die Belange und Probleme von Frauen kümmert.

1997 Die Ortsgruppe Helbra bezog ihr neues Kinderhaus und eine weitere Tagesgruppe wurde eröffnet.

Der erste Vereinsbus "Otto" wurde eingeweiht, welcher durch "Aktion Mensch" finanziert wurde.

Bis heute beibehalten übernahmen in diesem Jahr, die Firma Autoteile-Jünger und Frank Rausch/Allianzversicherung, die Patenschaft für die Tagesgruppe "Kupferwichtel" in Eisleben.

2000 - 2005 Vorstandsvorsitzende Gerline Walther, bekommt die "Ehrennadel des Ministerpräsidenten" übergeben für ihr herausragendes Ehrenamtliches Engagement.

Unser Verein feiert 10-Jähriges Bestehen in der Landesbühe-Sachsen-Anhalt in Eisleben.

In dem Jahr 2003 wurde Frau Bärbel Blume zur neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt und erhält die "Silberne Ehrennadel" für herausragendes ehrenamtliches Engagement.

Dank zahlreicher Sponsoren, erstrahlt das Kinderhaus "Sternschnuppe" in neuem Glanz und der Verein bekommt einen zweiten Vereinsbus namens "Fridolin".

Seit dem Jahr 2005, arbeiten im Verein 5 neue Mitarbeiter die als Integrationshelfer in den Schulen fungieren.

2007 - 2011 Dank Gerhard Rohne, wird das Kinderhaus in Helbra zum Eigentum des Kinderschutzbundes. Herr Rohne investierte über 500.000 € in umfangreiche Sanierungsarbeiten des Gebäudes.

Peter Escher übernimmt die Patenschaft für das Kinderhaus "Sternschnuppe" in Eisleben und kurz darauf erhält es den Status "Mehrgenerationenhaus".

Im Jahr 2011 feierten wir 20-Jähriges Bestehen in der Landesbühe-Sachsen-Anhalt in Eisleben.

 

Schwerpunkte unserer Arbeit:


 

Unabhängig von Weltanschauung, politischer Identität, Rasse, Nationalität und physischer oder psychischer Verfassung ist unsere Arbeit eine offene Arbeit, dass heißt, sie steht jedermann zur Verfügung und ist an keinerlei Bedingungen an die Zielgruppe geknüpft.

 

Wir arbeiten nach dem Prinzip der Freiwilligkeit, Gemeinschaft, Gleichberechtigung, Toleranz und Solidarität.Wir setzen uns aktiv für die Verwirklichung der im Grundgesetz verankerten Rechte der Kinder und Jugendlichen ein, sowie für die Verwirklichung einer kinderfreundlichen Gesellschaft.

 

Unsere Arbeit zielt weiterhin auf die Förderung der geistigen, psychischen, sozialen und körperlichen Entwicklung der Kinder ab.Wir kämpfen für soziale Gerechtigkeit aller Kinder und schützen sie vor Ausgrenzung, Diskriminierung und Gewalt jeglicher Art.

 

Wir setzen uns aktiv für die Verwirklichung der UN- Konvention über „die Rechte der Kinder“ ein.

Die Rechte der können im Wesentlichen in drei große Bereiche geteilt werden, nämlich:

 

Vorsorge

  • Recht auf Leben
  • Recht auf Nahrung
  • Recht auf Bildung
  • Recht auf Freizeit
  • Unterstützung für Flüchtlingskinder und Kinder mit Behinderungen
  • Rehabilitation für Opfer von Gewalt und Ausbeutung

 

Schutz

  • Recht auf Schutz vor körperlicher oder geistiger Gewalt
  • Recht auf Schutz vor sexueller Ausbeutung
  • Recht auf Schutz vor wirtschaftlicher Ausbeutung (z.B. Kinderarbeit)
  • Recht auf Schutz bei bewaffneten Konflikten

 

Beteiligung

  • Recht auf Partizipation, also die Berücksichtigung der Meinung der Kinder und Jugendlichen
  • Recht auf Informations- und Meinungsfreiheit
  • Recht auf Privatsphäre
  • Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit. 

 

Ein wichtiger Faktor unserer Arbeit ist die selbstbestimmte und aktive Beteiligung aller Nutzer an der Konzeption, den Projekten und Freizeitaktivitäten.

Wir wollen eine Anlaufstelle für Jung und Alt sein, die fördernde Angebote für alle Generationen unter einem Dach bereitstellt.

 

Unsere Freizeitangebote sollen Kindern und Jugendlichen helfen:

 

  • eigene Stärken zu erkennen
  • Selbstwertgefühl zu entwickeln
  • Talente zu erkennen und zu fördern
  • Gemeinschaftssinn zu prägen bzw. mit Gruppendruck umgehen zu können
  • die geistige, psychische, soziale und körperliche Entwicklung positiv zu beeinflussen
  • sich bewusst mit dem eigenen Ich auseinanderzusetzen
  • mit Konflikten umzugehen bzw. Konfliktbewältigungsstrategien zu erlernen

 

Nummer gegen Kummer

Nummer gegen Kummer

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